Workshops

Reisen durch die Geschichte

Alle Workshops werden für unterschiedliche Altersgruppen angeboten.

Für detaillierte Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Alltagsleben im Mittelalter

In diesem Workshop werden die Lebensbedingungen und die unterschiedlichen Esskulturen der Menschen aufgezeigt.

Das Leben der Menschen im Mittelalter wird oft auf Ritter, Burgen und Drachen beschränkt. Doch dabei ist es weitaus vielfältiger und interessanter.

In diesem Workshop werden die Lebensbedingungen der Menschen aufgezeigt. Betrachtet werden die verschiedenen Stände und deren Art des Lebens. Dabei geht es um die Hygiene, Ernährung, Wohnsituationen, Religion und Wasserversorgung.

Es werden auch Nachbildungen von Alltagsgegenständen in die Hand gegeben, um sich das damaligen Leben genauer vorstellen zu können.

Nahrungsmittel des Mittelalters

Ein Leben fernab von Pizza und Fastfood ist heutzutage undenkbar. Selbstversorgung ein Fremdwort, doch für die Menschen im Mittelalter selbstverständlich und überlebensnotwendig. Hier wird diversen Fragen nachgegangen.

Was für Lebensmittel gab es damals überhaupt? Wie wurden Lebensmittel ohne Kühlschrank gelagert? Wie machte man Lebensmittel haltbar? Welche Rolle spielte die Jagd? Wie sah die Tierhaltung aus und was für Nutztiere hielt man sich?

Wie sah eine mittelalterliche Küche aus? Was wurde getrunken? Neben diesen Informationen werden auch einige Rezepte gereicht und ausprobiert.

Die Burgküche

Die Burgküche unterscheidet sich im Gegensatz zu der Bürgerküche in der Art der Speisen. Hier werden Nahrungsmittel verwendet, die dem Bürger des Mittelalters verwehrt blieben und mit Gewürzen verfeinert, die als Luxusartikel galten. Salz und Pfeffer benutzen wir heute ganz selbstverständlich ohne groß darüber nachzudenken, während sie im Mittelalter zu den Luxusartikeln zählten. Neben Informationen über die Esskultur werden auch einige Rezepte gereicht und ausprobiert.

Der Klostergarten

Paradebeispiel eines Klostergartens ist der vom Kloster St. Gallen. Eines der bekanntesten Klöster des Mittelalters. Dort teilt sich der Klostergarten in Gemüse-, Kräuter- und Obstbaumgarten.

In diesem Workshop werden die damaligen Gemüse-, Kräuter- und Obstbaumsorten benannt und deren Verwendungsmöglichkeiten ausprobiert.

Hier werden also getreu dem Motto: „Anfassen, Riechen, Schmecken“ die Sinne angesprochen.

Räucherwerk und Hexenkraut

Kräuter werden nicht nur für den Kochtopf benutzt, sondern auch als Heilkräuter verwendet. Denn auch im Mittelalter wurden die Menschen krank und versuchten sich durch diverse Hausmittelchen zur Genesung zu verhelfen. In diesem Workshop wird ein Einblick in diese Hausmittelchen gewährt und so manches Mittelchen selber zusammengebraut.

Die Wikinger

In diesem Workshop wird Fragen nachgegangen, wie: Woher kamen die Wikinger, was für ein Volk waren sie und wohin fuhren sie, mit wem trieben sie Handel und wer waren ihre Gegner.

Es wird die Welt des Nordmannes näher betrachtet und ihre Reiserouten verfolgt. Ebenfalls erwartet den Teilnehmer auch einiges aus der Wikingerzeit, was ausprobiert werden kann.

Der lange Weg zum Ritter

Rittergeschichten begleiten uns von klein auf in Form von Märchen oder Filmen.

In diesem Workshop soll das Rittertum genauer betrachtet werden. Die Teilnehmer werden in die Kriegskunst des Mittelalters eingeführt, indem der Werdegang vom Knappen zum Ritter aufgezeigt wird. Dabei werden verschiedene Waffentypen samt Verwendung vorgestellt. Zur Veranschaulichung dienen dabei Schwerter, Kettenhemden oder Helme, so dass die Tücken des Kampfes besser verständlich gemacht werden können.

Baukunst und Religion des Mittelalters

Der Glaube war damals ein ganz wichtiger Punkt im Leben der Menschen. Alles was geschah, wurde auf Gottes Werk zurückgeführt. So ist auch der aufwendige Kathedralenbau  im Mittelalter nicht verwunderlich. Doch was genau ist eine Kirche und wie funktioniert diese Institution? Was hatte der Baumeister zu beachten?

Die alten Bauweisen, Materialien und Werkzeuge sollen hier im Mittelpunkt stehen. Nach einer Einführung können die Teilnehmer ihr handwerkliches Geschick testen und sich selbst in der mittelalterlichen Backsteinherstellung versuchen.

Die Zünfte stellen sich vor

Berufe wie Bürokauffrau, Mediendesginer, Informatiker oder LKW-Fahrer sind erst in der heutigen Zeit notwendig. Damals waren Bauer, Münzmeister, Glockengießer, Steinmetz, Glasmaler, Kammmacher, Schmied, Bogner, Laternenmacher oder Seiler Berufe, die man erlernen konnte. Doch nicht jeder konnte lernen, was er wollte. Es gab für alle Berufszweige Aufnahmeregeln und Beschränkungen, welcher Bürger wo in die Lehre gehen durfte. All das soll genauer betrachtet werden und das Zunftwesen soll etwas näher beleuchtet werden, mit den jeweiligen Traditionen, Unterscheidungsmerkmalen und dem entsprechenden Liedgut.

Der Hansekaufmann

Findige Geschäftsleute schlossen sich im 12. Jahrhundert zur Hanse zusammen. Was als Zusammenschluss zur sicheren Überfahrt und Vertretung gleicher wirtschaftlicher Interessen dem Ausland gegenüber anfing, baute sich im Laufe der Zeit zu einem reinen Monopol aus, was weit über die wirtschaftlichen Bereiche hinausging. Neben der wirtschaftlichen Komponente entwickelte sich die Hanse auch politisch und kulturell zu einem wichtigen Faktor im baltischen Raum. Verwandtschaftliche Beziehungen prägten den Verlauf der Handelsbeziehungen der einzelnen Kaufmänner, die sich in verschiedenen Handelsgesellschaften bewegten. Die genauere Organisation der Hanse wird in diesem Workshop näher beleuchtet.

Heraldik

Wappen waren in der Geschichte ein notwendiges Erkennungsmerkmal, welches heute nur noch selten anzutreffen ist.

In diesem Workshop wird auf das Wappen an sich eingegangen. Was ist ein Wappen? Wer besaß eines und warum? Welche Aufgaben hat ein Wappen und nach welchen Kriterien wurde es erstellt?

Die Teilnehmer können hier Theorie und Praxis verknüpfen und sich ihr eigenes Wappen unter Einhaltung der heraldischen Regeln entwerfen.

Musikalisches aus dem Mittelalter

Ein Leben ohne Musik war auch zur Zeit des Mittelalters undenkbar. Jedes Markttreiben, jede Hochzeit oder festliches Zusammenkommen wurde musikalisch unterstützt. Hier wird ein kleiner Einblick in die Welt der Instrumente, deren Herstellung und Klangweite gewährt.

Märchenstunde

Die Zeit des Mittelalters lebte von der Mündlichkeit. Am Abend las man keine Gute-Nacht-Geschichte vor, sondern erzählte sie. Heute kennt man vor allem die Märchen von den Gebrüdern Grimm, doch Märchen gab es lange vor ihnen und durch diverse Handschriften sind Märchen dieser Zeit auch heute noch erhalten geblieben. Dieser Workshop bietet einen Einblick in die Märchen- und Sagenwelt des Mittelalters und stellt einige vor.

Mittelalterliche Festtage

Harte Arbeit stand bei den Menschen des Mittelalters im Alltag an erster Stelle. Daher waren Pausen sehr selten und Feiertage gab es weniger als heute, doch gerade weil die Arbeit so hart war und die Verschnaufpausen rar, feierte man die Feste umso ausgelassener und intensiver. Daher soll ein Einblick in die Festkultur gegeben werden und auch gezeigt werden, welche Feiertage es gab und zu welchen Anlässen besonders gefeiert wurde.

Mode des Mittelalters

Jedes Zeitalter charakterisiert sich auch durch die Kleidung. Anhand der Kleidung kann man auf Bildern oft sehen welche Epoche oder Gesellschaftsschicht dargestellt wurde. Daher soll hier die Mode der Stände sowie die zur Verfügung stehenden Stoffe und Farben beleuchtet werden.

Anhand diverser Überlieferungen dürfen sich die Teilnehmer in der Herstellung auch selber versuchen.